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Literatur

Rezension – Gestern und heute und morgen von David Bergen

Schon letzten Sommer habe ich den Roman Gestern und heute und morgen von David Bergen gelesen, der mir netterweise vom BTB Verlag (über das Bloggerportal von Random House) zugesandt wurde. Die Geschichte war die perfekte Urlaubslektüre, doch leider bin ich bis jetzt nicht dazu gekommen, meine Gedanken zu dem Buch niederzuschreiben. Das möchte ich jetzt nachholen – und euch daran teilhaben lassen!

Inhaltsangabe zu Gestern und heute und morgen

Protagonistin des Romans ist Hope Plett, die im Jahr 1930 in einer kleinen Stadt nahe Winnipeg (Kanada) geboren wird. Ihr Leben scheint einen typischen Lauf zu nehmen – Kirche, Hochzeit, Hauskauf, Kinder. Hope liebt ihren Mann Roy und ihre vier Kinder sehr, trotzdem sehnt sie sich nach mehr, nach etwas Unvorhersehbarem. Im Klappentext werden ihre Zweifel folgendermaßen zusammengefasst:

© BTB Verlag

Wo in ihrem eigenen Leben – zwischen den Bedürfnissen ihrer vier Kinder, den Erwartungen ihres Mannes und den Ideen ihrer feministischen Freundin Emily – ist Platz für sie selbst? Und wer ist sie überhaupt? Ehefrau? Mutter? Eines will sie ganz bestimmt nicht sein: Eine Frau, deren Leben nie gelebt wurde!

Zum Autor

Autor David Bergen wurde 1957 in Port Edward, British Columbia (Kanada) geboren und lebt mittlerweile in Winnipeg. Er hat bereits sechs Romane und eine Sammlung von Kurzgeschichten veröffentlicht und wurde unter anderem mit dem Scotiabank Giller Prize ausgezeichnet.

Mein Fazit

Der Klappentext von Gestern und heute und morgen hat bei mir großes Interesse geweckt. Erwartet habe ich mir die Geschichte einer Frau, die gegen die Normen der Gesellschaft ankämpft und ihren eigenen Weg geht. Am Ende des Romans bleibt diese Erwartung leider unerfüllt – im Laufe der Geschichte durchläuft Hope zwar viel Charakterentwicklung, trotzdem kam es mir so vor, als würde sie sich schlussendlich mit ihrer Situation einfach “abgeben”, was ein wenig enttäuschend war. Auch hatte ich das Gefühl, dass Hopes Gefühlswelt immer auf einer etwas oberflächlichen Ebene beschrieben wurde und man nie so richtig in ihre Verzweiflung eintauchen konnte, obwohl ihre Taten definitiv dieses Gefühl widerspiegelten. Trotz dieser Kritikpunkte war das Buch sehr schön geschrieben und man kam schnell in einen Lesefluss. Insgesamt würde ich also sagen, dass Gestern und heute und morgen vielleicht nicht mein Lieblingsbuch war, ich es aber trotzdem gerne gelesen habe.

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