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Literatur

Rezension – Das Land, in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak

Wer kennt es nicht? Ab und zu fehlen die richtigen Wörter zur richtigen Zeit. Sie sind wie verschwunden. Liegen zum „Greifen“ nahe auf der Zunge, wollen aber partout nicht heraus. Vielleicht sind sie in diesem Moment im Land, in dem die Wörter wohnen.

Dieses Buch wurde von Tyrolia Buch zur Verfügung gestellt. Mehr zu diesem Buch hier

Zum Inhalt

„Die Wörter aus meinem Reich werden immer öfter zurückgedrängt von Wörtern der Lüge, von falschen Wörtern, von Wörtern, die schön klingen, aber das Falsche sagen“, findet Logos, der König der Wörter. Deshalb ruft er alle Wörter heim, in ihr Land, zu einer außerordentlichen Vollversammlung. Wer kann die Wörter dazu bewegen, zu den Menschen zurückzukehren?

Zum Autor

Clemens Sedmak (1971) ist ein österreichischer Philosoph und Theologe. Der gebürtige Bad Ischler lehrte unter anderem am King’s College in London und an der University of Notre Dame in Inidana/USA. Heute ist er Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung und des wissenschaftlichen Beirats an der Universität Salzburg ist. Sedmak ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Seekirchen.

Mein Fazit

Sedmak hat es mit seinem Buch geschafft, in einer märchenhaften Erzählung einen wertvollen Beitrag zur Debatte um Fake-News und Lügenpresse zu liefern. Es ist geradezu ein Plädoyer mit seinen Worten sorgsam umzugehen – mein weiß schließlich nie, wann sie verschwunden sind. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und war für mich der ideale Begleiter im Urlaub. Die 135 Seiten eignen sich selbst zum Vorlesen für Kinder – wenn auch die tieferliegende Thematik nicht in vollem Umfang erfasst wird. Die Reise der Protagonisten durch die Wortwelt und ihre Treffen mit so mancher spannenden Persönlichkeit macht das Buch zu einer charmanten Erzählung für jedes Alter.

Quelle: pexels.com
Literatur

Lesejahr 2017 – 50 Bücher in 365 Tagen

Kaum zu fassen, aber wahr: Wir befinden uns schon in der zweiten Woche des neuen Jahres. Die Weihnachtsferien sind nun offiziell vorbei (zumindest für Studenten wie mich, andere sind wahrscheinlich schon früher in den Alltag zurückgekehrt). Das heißt: Ran an die Arbeit!

Mein Ziel: mehr lesen

Von meinen Neujahrsvorsätzen habe ich euch ja schon in meinem letzten Beitrag berichtet. Was ich nicht erwähnt habe, weil es weniger ein konkreter Vorsatz ist, sondern eher ein vages Ziel: Ich möchte mehr lesen. Ich habe Literaturwissenschaft studiert, zähle lesen immer als erstes unter meinen Hobbies auf, und sogar im Titel meines Blogs kommen Bücher vor. Trotzdem ist mir bewusst geworden, dass ich im letzten Jahr viel zu wenig Zeit mit Literatur verbracht habe. Wie viele Bücher es insgesamt waren, weiß ich gar nicht, aber es waren auf jeden Fall nicht viele. Dafür habe ich um so mehr Serien und Filme geschaut und mich dabei ziemlich faul gefühlt.

Die Challenge – 50 Bücher in einem Jahr

Damit mir das dieses Jahr nicht wieder passiert, fordere ich mich selbst heraus und möchte in diesem Jahr 50 Bücher lesen. Für manche mag das unmöglich klingen und für andere ist es wahrscheinlich wenig. Ich glaube, wenn ich ein paar Stunden weniger auf Netflix verbringe, ist ca. ein Buch pro Woche genau das Richtige für mich. Ein wenig hinke ich schon hinten nach, da ich in der ersten Woche des neuen Jahres noch kein Buch fertig gelesen habe. Es liegen allerdings schon ein paar Bücher auf meinem Schreibtisch – Spinner von Benedict Wells habe ich sogar schon letztes Jahr begonnen (der Beweis dafür, wie wenig ich in letzter Zeit gelesen habe). Viele Seiten sind nicht mehr übrig, die sollten sich im Laufe der Woche noch ausgehen. Als nächstes stehen dann Die Toten (Christian Kracht) und Glamouröse Wienerinnen (Werner Rosenberger) – ein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern – auf meiner Liste. Für Vorschläge, was ich noch unbedingt lesen muss, bin ich natürlich offen!

Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie es mit der Challenge vorangeht, und teilweise auch Rezensionen über die gelesenen Bücher schreiben. Drückt mir die Daumen!

Habt ihr euch auch vorgenommen, 2017 mehr zu lesen? Was steht momentan auf eurer Leseliste?

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