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Lieblingsromane

Literatur

Die Top drei meiner Lieblingsromane

Im Rahmen meiner 50 Bücher-Challenge werde ich nicht nur neue Bücher lesen, sondern auch einige der Romane, die in meinem Bücherregal stehen, erneut lesen. Auf der Suche nach gutem Lesestoff ist mir aufgefallen, dass es drei Bücher gibt, die ich schon besonders oft gelesen habe und ich würde sie sogar als meine Lieblingsbücher bezeichnen. Diese Werke möchte ich euch in dem heutigen Beitrag vorstellen.

Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde

Basil Hallward, ein bekannter Maler, ist fasziniert von dem jungen und wohlhabenden Dorian Gray. Gekonnt fängt er die unverdorbene Schönheit seines Modells in einem Porträt ein. Unter dem Einfluss von Basils altem Freund, dem gewissenlosen Dandy Lord Henry Wotton, erfleht Dorian, das Bildnis möge statt seiner altern.

Ich weiß noch genau, wann ich diesen Roman das erste Mal gelesen habe. Es war während eines Frankreich-Urlaubs mit meinen Eltern, wir hatten uns ein kleines Ferienhaus in Dinard – einem wunderschönen kleinen Ort in der Bretagne – gemietet. Zu dem Zeitpunkt war ich 16. Diese Erinnerungen sind wohl ein Teil des Grundes, warum ich dieses Buch immer noch so sehr liebe. Doch größtenteils liegt es einfach daran, dass Wildes Werk einfach großartig geschrieben ist. Er beleuchtet alle Aspekte seiner Charaktere, die glamourös sind und doch so weit von perfekt. Genau das macht sie faszinierend.

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins – Milan Kundera

Während des Kalten Kriegs lernt der erfolgreiche Prager Chirurg Tomas die Serviererin Teresa kennen. Sie beginnen eine lebenslange Beziehung, die unter Tomas‘ ständigen Affären leidet. Teresa ist sich völlig bewusst, dass sie beide ein unterschiedliches Verständnis von Liebe und Sexualität haben. Daher stellt sie Tomas lange Zeit nicht zur Rede, sondern erträgt sein Verhalten.

Diese Zusammenfassung der Handlung wird dem Roman nicht ganz gerecht. Für mich ist es generell schwer, über das Buch zu sprechen. Denn so viel dreht sich nicht um die Handlung selbst, sondern um die Reflexionen zu grundsätzlichen Themen des menschlichen Daseins. Der Text ist auf jeden Fall nicht einfach zu lesen, gerade weil er so nachdenklich ist, doch die Lektüre ist auf jeden Fall bereichernd.

Die Frau des Zeitreisenden – Audrey Niffenegger

Die Frau des Zeitreisenden (The Time Traveler’s Wife) ist ein im Jahre 2003 erschienener Roman der US-amerikanischen Autorin Audrey Niffenegger. Der Roman erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte um einen Mann mit einem seltenen genetischen Defekt, der dazu führt, dass er spontan durch die Zeit reisen muss. Bei seinen Zeitreisen lernt er ein kleines Mädchen kennen, dessen Leben er fortan begleitet und das dann auch seine Frau wird.

Zum Schluss noch ein Liebesroman mit dem gewissen Etwas. Ich finde das Konzept der Zeitreise schon immer spannend und Audrey Niffenegger hat das Ganze von einer neuen Perspektive aufgearbeitet – Henrys Zeitsprünge haben negative Auswirkungen auf seine Beziehung mit Clare und sogar auf seinen eigenen Körper. Das Ende der Geschichte ist unerwartet, und gerade deswegen hat es mir gefallen.

Welches sind eure Lieblingsromane? Hinterlasst mir ein Kommentar, damit ich sie auf meine Leseliste setzen kann!

 

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